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Energieeffizienz



Was bedeutet "Energieeffizienz"?

Eine warme Wohnung im Winter oder ein helles Stadion bei Nacht - Energie wird eingesetzt, um einen bestimmten Nutzen, die sogenannte Energiedienstleistung, zu bekommen. Das kann mit unterschiedlich großem Energieeinsatz geschehen. Unsere täglich in Anspruch genommenen Energiedienstleistungen lassen sich häufig wesentlich effizienter erbringen. Die Energieeffizienz ist umso höher, je geringer die Energieverluste bei der Gewinnung, Umwandlung, Verteilung und Nutzung von Energieträgern für die jeweilige Energiedienstleistung sind.

Warum brauchen wir mehr Energieeffizienz?

Weltweit steigt die Nachfrage nach Energie. Die Lage an den Energiemärkten spitzt sich zu, die Energiepreise steigen. Unsicherheiten in vielen Förder- und Transitländern geben Anlass zur Besorgnis, die zunehmende Verbrennung fossiler Energieträger beschleunigt den Klimawandel. Eine Ausweitung des Energieangebots ist teurer und langwierig. Demgegenüber wirkt eine Steigerung der Energieeffizienz dämpfend auf die Energiepreise, senkt die Abhängigkeit von Energieimporten, wirkt Energieverteilungskonflikten entgegen - und mindert den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid.

Wie lässt sich Energieeffizienz erhöhen?

Bei der Energieerzeugung lässt sich die Energieeffizienz zum Beispiel durch Kraftwerke mit höherem Wirkungsgrad oder die gekoppelte Erzeugung von Elektrizität und Wärme (Kraft-Wärme-Kopplung) und gegebenenfalls Kälte erhöhen. Hierbei wird bei gleichem Einsatz von Brennstoffen, wie Kohle, Gas und Öl, mehr Energie erzeugt. Auch bei der Verwendung erzeugter Endenergie lässt sich die Effizienz steigern. Eine einfache Möglichkeit besteht darin, energieeffizientere Geräte einzusetzen.

Ziele

Die Bundesregierung strebt an, in Deutschland bis 2020 den Anteil der hoch effizienten auf einen Anteil von 25 Prozent an der Stromerzeugung zu erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Energieeffizienz über die gesamte Energiekette erhöht werden: von der Gewinnung fossiler Energieträger über die Erzeugung von Energie bis hin zur Nutzung von Wärme und Strom.

Politik der Bundesregierung

Das Bundesumweltministerium setzt sich für ein Umdenken in der Energiepolitik ein. Das bedeutet Umstellung auf eine nachhaltige, klimaschonende und zugleich sichere Energieversorgung. Hierzu sind die Steigerung der Energieeffizienz und der Ausbau erneuerbarer Energien wichtige Instrumente. Die rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen für eine effizientere Nutzung von Energie hat die Bundesregierung gesetzt:

• Mit dem Integrierten Energie- und Klimaprogramm legte das Bundesumweltministerium im August
   2007 das weltweit ambitionierteste Energie- und Klimapaket vor.

• Ein wichtiges Instruments zur Steigerung der Energieeffizienz steht mit dem 2009 novellierten Kraft-
   Wärme-Kopplungsgesetz zur Verfügung: Bei Kraft-Wärme-Kopplung wird die bei der Stromer-
   zeugung entstehende Wärme nicht einfach an die Umgebung abgegeben, sondern zur Beheizung
   von Wohnungen oder für die Industrieproduktion genutzt.

• Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm hat wichtige Impulse zur energetischen Sanierung von
   Wohnungen, Schulen und Kindergärten gegeben und wird trotz notwendiger Einsparungen im
   Haushalt fortgeführt.

• Mit der Novelle der Heizkostenverordnung wurde die verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung
   gefördert, so dass sich Sparsamkeit auszahlt.

• Um Energieeffizienzmaßnahmen zu fördern, hat das Bundesumweltministerium seit Beginn des
   Jahres 2008 im Rahmen der Klimaschutzinitiative Förderprogramme initiiert: ein Förderprogramm
   für Kommunen, soziale und kulturelle Einrichtungen, ein Klimaschutz-Impulsprogramm für Mini-
   KWKAnlagen sowie ein Klimaschutz-Impulsprogramm für gewerbliche Kälteanlagen.

Quelle: www.bmu.de

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