Immobilienbewertung Verkehrswertermittlung Immobilien Immobilien Markwertermittlung Immobilien Wertermittlung Immobilienschätzung Immobiliensachverständiger Frank Römer


Problemimmobilien lassen sich aktuell leichter verkaufen



Die Vermarktung von Immobilien mit Instandhaltungsstau die reparaturbedürftig sind oder andere Mängel aufweisen wie z.B Beeinträchtigungen durch Lärm o.ä. sind einfacher geworden, so eine aktuelle Studie von Prof. Dr. Kippes von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen.

Negative Faktoren wie Lärm- und Geruchbelästigung oder sonstige Lagebeeinträchtigungen, die Ausstattung z.B. mit Einzelöfen oder veralteter Sanitärausstattung o.ä. spielen aktuell bei Kaufinteressenten eine immer geringere Rolle. Auch Negativkriterien wie ein fehlender Balkon oder eine fehlende Terrasse haben im Zuge der Vermarktung an Bedeutung verloren. Generell ist der Einfluss sowohl von negativen Umgebungsfaktoren wie von Ausstattungsmerkmalen seit 2010 stetig gesunken. Dies zeigen die Ergebnisse des "Marktmonitor Immobilien 2013". "Aufgrund des überhitzten Markts mit einer Nachfrage, die das Angebot bei weitem übersteigt, geben sich Interessenten für das gleiche Geld verstärkt mit einer schlechteren Ausstattung zufrieden", so Professor Dr. Stephan Kippes von der HfWU.

Mit eine Ursache, so auch meine Erfahrung als öffentlich bestellter und vereidigter Gutachter für Immobilienbewertung sind das derzeit extrem knappe Angebot an Immobilien, die dazu führt, dass auch solche Immobilien zu einem oftmals überhöhten Preis veräußert werden können. Insbesondere sind die aktuellen Preise von Immobilien im ländlichen Bereich, oftmals in kleinen Ortschaften ohne Infrastruktur vor dem Hintergrund der rückläufigen Bevölkerungszahlen sehr kritisch zu hinterfragen.

Kaufinteressenten sollten daher insbesondere solche Problemimmobilien genauestens prüfen, z.B. unter zur Hilfenahme eines Gutachters, nach dem Motto drum prüfe wer sich ewig bindet, denn spätestens wenn die Konjunkturaussichten sich eintrüben und die Zinsen irgendwann wieder einmal steigen sollten, wird es schwer solche Immobilien wieder zu veräußern und der Verlust ist dann vorprogrammiert. Spätestens dann gilt wieder die alte Maklerweisheit das bei einer Immobilie nur Lage, Lage und nochmals die Lage eine Rolle spielt.


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